Unsere Geschichte

Der erste Buntschwanz – Buntstiftzeichnung auf einer Schulbank

Mein erster Buntschwanz – gemalt beim Nachsitzen

Wie aus Quatsch im Unterricht ein Familienzeichen wurde

Achte Klasse, Bildende Kunst. Ich habe im Unterricht mal wieder Quatsch gemacht – und dafür gab es die Quittung: Nachsitzen. Während die anderen nach Hause gingen, saß ich im Kunstraum vor einem leeren Blatt.

Die Aufgabe klang eigentlich ganz einfach: Malt Vögel – aber bitte keine kleinen V-Striche, wie man sie in den Himmel kritzelt.

Lust hatte ich keine. Also habe ich keinen gewöhnlichen Vogel gemalt, sondern einen, der ein bisschen aus der Reihe tanzt: braun und rundlich, mit großem gelbem Schnabel – und einer bunten Feder am Schwanz, die so gar nicht zum Rest passen will.

So kam der Buntschwanz zur Welt.

Aus dem Blatt Papier wurde mehr. Der Vogel hat mich durch die Schulzeit, den Abschluss und alle Jahre danach begleitet. Und irgendwann habe ich verstanden, warum er mir so viel bedeutet: Er ist nicht perfekt, er ist nicht wie die anderen – und genau deshalb gehört er dazu.

Wofür der Buntschwanz heute steht

Für Familie. Für Menschen, die zusammengehören, obwohl – oder gerade weil – jeder ein bisschen anders ist. Die bunte Feder mit ihren vier Farben ist unser Familienzeichen: Jede Farbe steht für einen eigenen Charakter, und erst zusammen ergeben sie etwas Buntes.

Familie sieht heute nicht immer gleich aus. Manche Kinder haben ein Zuhause, manche zwei Nester. Manchmal kommen neue Menschen dazu, die genauso dazugehören. Für sie alle haben wir ein eigenes Wort: federverwandt. Nicht immer blutsverwandt – aber immer federverwandt.

Deshalb gibt es den Buntschwanz für die ganze Familie – vom Babybody bis zum Shirt für Mama, Papa, Oma, Opa und alle Federverwandten. Und deshalb wird jedes Teil erst dann für dich gedruckt, wenn du es bestellst: kein Lager, keine Überproduktion, sondern ein Stück, das zu euch gehört.

Danke, dass du Teil unserer bunten Bande bist.

Tarek Yosry
Gründer von buntschwanz